UNTERNEHMENSWERT-RECHNER
Unternehmenswert berechnen: Was ist Ihr Unternehmen wert?
Kostenlose, indikative Unternehmensbewertung mit Branchen-Multiples, Ertragswert und Substanzwert. 15 Werttreiber-Fragen, Ergebnis live und ohne Anmeldung.
Ihr Unternehmenswert wird berechnet…
Frage /
Aus welchem Anlass möchten Sie eine indikative Bewertung?
Diese Angabe steuert die angezeigten Bewertungsverfahren.
Hinweis
Hinweise und Einschränkungen zur Nutzung des Unternehmenswertrechners
Die mit diesem Unternehmenswertrechner ermittelten Ergebnisse dienen ausschließlich der unverbindlichen, überschlägigen und indikativen Orientierung. Die Berechnungen stellen keine verbindliche Unternehmensbewertung dar.
Der Rechner ersetzt insbesondere nicht die individuelle:
- Steuerliche, rechtliche oder betriebswirtschaftliche Beratung,
- Unternehmensbewertung durch qualifizierte Experten.
Die Ergebnisse beruhen auf vereinfachten Annahmen, standardisierten Bewertungsmodellen sowie den vom Nutzer eingegebenen Informationen. Abweichungen zu tatsächlichen Marktwerten, steuerlichen Bewertungen oder Bewertungen nach anerkannten Bewertungsstandards (z. B. IDW S1 oder den Vorschriften des Bewertungsgesetzes) sind möglich und können erheblich sein.
Die bereitgestellten Ergebnisse sind daher nicht geeignet als alleinige Grundlage für:
- steuerliche Gestaltungen,
- gesellschaftsrechtliche Maßnahmen,
- Transaktionen,
- Finanzierungsentscheidungen,
- Investitionsentscheidungen oder
- gerichtliche bzw. behördliche Verfahren.
Für eine rechtssichere, steuerlich belastbare oder transaktionsbezogene Unternehmensbewertung empfehlen wir ausdrücklich die Einbindung qualifizierter Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte und qualifizierte Unternehmensbewerter.
Trotz sorgfältiger Entwicklung wird keine Gewähr oder Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität oder Eignung der Ergebnisse übernommen. Die Nutzung des Unternehmenswertrechners ist freiwillig und dem Anwender sind diese Einschränkungen und Hinweise bekannt.
Frage /
In welcher Branche ist Ihr Unternehmen tätig, und wie groß ist es?
Rechtsform, Branche und Größe bestimmen die angewandte Bewertungsmethodik.
Frage /
Wie hoch waren bzw. werden Ihre Umsätze sein?
Pflichtfeld nur das aktuelle Jahr — Vorjahre sind optional, aber empfohlen für eine genauere Bewertung.
* Bestmögliche Schätzung (Forecast oder Budget) für das laufende Geschäftsjahr.
Beträge in Euro. Format: deutsche Tausendertrennung (z.B. 4.500.000)
Frage /
Wie hoch war Ihr operatives Ergebnis (EBIT)?
EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern. Bei einer GmbH typischerweise: Jahresüberschuss + Steueraufwand + Zinsergebnis.
* Bestmögliche Schätzung (Forecast oder Budget) für das laufende Geschäftsjahr.
Frage /
Jahresüberschuss / -fehlbetrag der letzten drei Jahre
The Jahresüberschuss bzw. -fehlbetrag der letzten drei Wirtschaftsjahre ist die Berechnungsgrundlage für das vereinfachte Ertragswertverfahren nach §§ 199 ff. BewG (Faktor 13,75). Pflichtfelder für alle drei Jahre.
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (3 Jahre)
Negative Werte (Fehlbetrag) mit Minus-Zeichen eingeben.
* Bestmögliche Schätzung (Forecast oder vorläufiges Ergebnis) für das laufende Geschäftsjahr.
Kalkulatorischer Unternehmerlohn und Sondereffekte folgen in den nächsten beiden Schritten.
Frage /
Kalkulatorischer Unternehmerlohn
Falls Sie als Geschäftsführer oder Geschäftsführerin unter- oder überbezahlt sind, korrigieren wir auf eine marktübliche Vergütung — diese Bereinigung wirkt auf das EBIT. Optional, wenn nicht zutreffend einfach leer lassen.
EBIT-Bereinigung:
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Einmalige Sondereffekte
Erträge oder Aufwendungen, die nicht regelmäßig vorkommen (z. B. ERP-Einführung, Restrukturierung, Veräußerungsgewinne) — wir bereinigen das EBIT bzw. den Jahresüberschuss um diese Effekte. Optional. Wirken auf alle Bewertungsverfahren.
Vorschläge typischer Einmaleffekte
Erfasste Sondereffekte
Frage /
Wie stark hängt das Unternehmen vom Inhaber ab?
Wie gut könnte das Unternehmen ohne Sie operativ weiterlaufen — heute, in den nächsten 12 Monaten?
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Wie stark sind Sie von einzelnen Kunden abhängig?
Wie hoch ist der Anteil Ihrer Top-3-Kunden am Gesamtumsatz?
Frage /
Wie planbar sind Ihre Umsätze?
Welche Struktur hat der Großteil Ihres Umsatzes?
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DAWICON-USPWie professionell ist Ihr Finance & Controlling aufgestellt?
Schwache Controlling-Strukturen kosten bei Transaktionen real Wert — Käufer prüfen Datenraum-Qualität sehr genau.
Frage /
Wie entwickelt sich Ihr Unternehmen?
Historische Umsatz-CAGR
p.a.
Wie schätzen Sie die Entwicklung der kommenden zwei Jahre ein?
Frage /
Vermögenswerte für die Brücke zum Eigentümerwert (Equity-Bridge)
Diese Positionen erhöhen den Wert, den Sie als Verkäufer erzielen — sie kommen on top zum operativen Unternehmenswert.
Frei verfügbares Cash und kurzfristige Geldanlagen
z.B. vermietete Immobilie im BV, Beteiligungen ohne operativen Bezug
Frage /
Verbindlichkeiten für die Brücke zum Eigentümerwert (Equity-Bridge)
Diese Positionen werden vom Enterprise Value abgezogen, um den Wert für Sie als Eigentümer zu ermitteln.
Wert aus dem letzten Jahresabschluss
Frage /
Wie soll bei negativem EBIT bewertet werden?
Ihr operatives Ergebnis (EBIT) ist negativ oder gleich null — ein klassisches EBIT-Multiple-Verfahren liefert hier methodisch keine sinnvollen Ergebnisse (positive Werttreiber würden den Wert sogar negativer machen). Wählen Sie eine Bewertungsbasis, die zu Ihrer Situation passt:
Frage /
Stufe 1 nach § 11 BewG — Verkaufsfälle der letzten 12 Monate
Wurden in den letzten 12 Monaten Anteile an Ihrem Unternehmen unter fremden Dritten verkauft? Wenn ja, ist der erzielte Verkaufspreis nach § 11 BewG der bindende gemeine Wert.
Verkaufsdaten
Geben Sie den erzielten Verkaufspreis und den verkauften Anteil in Prozent ein. Der gemeine Wert wird daraus pro-rata hochgerechnet.
Kommazahlen erlaubt (z.B. 0,5 für halbes Prozent)
Pro-rata Unternehmenswert (Stufe 1)
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Möchten Sie auch die weiteren Verfahren durchspielen?
Da ein Anteilsverkauf vorliegt, ist der gemeine Wert gemäß § 11 BewG bereits durch Stufe 1 (Verkaufspreis) bindend bestimmt. Sie können dennoch die anderen Verfahren (Stufe 2 DCF-Ertragswert, Stufe 3 Vereinfachtes Verfahren §§ 199 ff. BewG, Stufe 4 Substanzwert) zur Vergleichs- und Plausibilisierungs-Information durchlaufen.
Bei „Nein" springt der Rechner direkt zur Substanzwert-Eingabe — keine weiteren Daten erforderlich.
Frage /
Möchten Sie eine vertiefte Bewertung nach finanzmathematischem Verfahren (DCF) durchführen?
Das DCF-Verfahren (in Anlehnung an IDW S1, Stufe 2 nach § 11 BewG) ermittelt den Unternehmenswert aus Ihren 3-Jahres-Plan-EBITs, abgezinst mit branchenspezifischen Kapitalkosten (WACC). Es setzt eine Plan-Eingabe sowie ggf. Annahmen zu Cash-Flow-Anpassungen voraus.
Bei „Nein" entfällt Stufe 2 — die Bewertung läuft über Stufe 3 (Vereinfachtes Verfahren §§ 199 ff. BewG, Jahresüberschuss × Faktor 13,75) und Stufe 4 (Substanzwert als Untergrenze).
Frage /
Plan-EBIT der nächsten drei Geschäftsjahre
Für das DCF-Verfahren (IDW S1-nah, Stufe 2 nach § 11 BewG) berechnen wir aus Ihren geplanten EBITs Free Cash Flows, abgezinst mit dem WACC (gewichtete Kapitalkosten). Kapitalkosten werden aus typisierter Kapitalstruktur + Branchen-Beta hergeleitet.
Anteil der Steuerbelastung am Plan-EBIT (vorbelegt nach Rechtsform: Kapitalges. 30 %, Personenges./Einzel 35 %). KSt + GewSt + SolZ bzw. persönl. ESt. In 1 %-Schritten anpassbar.
Diese Anpassungen wandeln EBIT in Free Cash Flow um — leer lassen, wenn diese Werte langfristig in etwa ausgeglichen sind (AfA ≈ CAPEX, ΔWC = 0).
zahlungsunwirksam, + FCF
Sachanlage- + ggf. Finanzinvestitionen
+ Aufbau bindet Liquidität
− Abbau setzt Liquidität frei
**) Working Capital (auf Deutsch: Betriebskapital) ist das Geld, das in Ihrem laufenden Geschäft „gebunden" ist und kurzfristig nicht zur freien Verfügung steht. Vereinfacht gerechnet:
Vorräte + offene Kundenforderungen − offene Lieferantenverbindlichkeiten
* Plan-EBIT vor Steuern. Der GF-Lohn aus Schritt 5 fließt nicht in den DCF ein (er ist Teil des historischen EBIT-Korrekturpfads, nicht der Plan-EBITs).
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Beta-Faktor (Branchenrisiko)
Der Beta-Faktor beträgt für Ihre Branche : (unlevered)
Der Beta-Faktor drückt aus, wie stark Ihr Geschäftsmodell typischerweise mit dem allgemeinen Marktgeschehen schwankt. Ein Wert von:
- 1,0 bedeutet durchschnittliches Marktrisiko für ein unverschuldetes Unternehmen (EK 100 %).
- < 1,0 steht für vergleichsweise stabile, konjunkturunabhängige Branchen (z. B. Lebensmittel, Versorger). Solche Unternehmen werden tendenziell höher bewertet, weil ihre Erträge planbarer sind.
- > 1,0 steht für schwankungsanfällige Branchen (z. B. Software, Automobilzulieferer, zyklische Industrie). Hier verlangen Investoren einen Risikoaufschlag, was den Unternehmenswert dämpft.
Der Rechner schlägt Ihnen anhand der gewählten Branche einen marktüblichen Beta-Wert vor (Quelle: Damodaran, NYU Stern, jährlich aktualisiert). Diesen Vorschlag können Sie übernehmen oder im Detail-Modus anpassen, wenn Sie wissen, dass Ihr Unternehmen risikoärmer oder risikoreicher als der Branchendurchschnitt ist.
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Finanzmathematische Parameter
Kapitalstruktur
Wählen Sie bitte, wie Ihr Unternehmen finanziert ist: überwiegend durch Eigenkapital (z. B. typisches Familienunternehmen), ausgewogen oder überwiegend durch Bankkredite (z. B. Immobilien- oder kapitalintensive Branchen). Diese Angabe verändert die kalkulatorischen Kapitalkosten.
WACC (Weighted Average Cost of Capital)
Die Abkürzung steht für Weighted Average Cost of Capital — also der Mischzinssatz aus Eigenkapital- und Fremdkapitalkosten, gewichtet nach Ihrer Finanzierungsstruktur. Mit diesem Zinssatz werden Ihre zukünftigen Gewinne auf den heutigen Wert abgezinst. Faustregel: Je höher der WACC, desto niedriger der Unternehmenswert.
BMF-Basiszins.
Risikoprämie über dem Basiszins.
Nach-Steuer-Effekt automatisch berücksichtigt.
Muss kleiner als WACC sein.
Ihr WACC (live)
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Substanzwert (Stufe 4 · Untergrenze nach § 11 Abs. 2 Satz 3 BewG)
Der Substanzwert (korrigiertes Eigenkapital + nicht betriebsnotwendiges Vermögen) wirkt nach § 11 BewG than Untergrenze der steuerlichen Bewertung. Liegt er über dem niedrigeren Ertragswert (Stufe 2 oder 3a), bindet er. Die Korrektur (%) erfasst stille Reserven (z.B. unterbewertete Anlagen, Immobilien) und stille Lasten (überbewertete Verbindlichkeiten).
Substanzwert (Untergrenze für die Bewertung)
Das korrigierte bilanzielle Eigenkapital wirkt als Mindestwert für die Multiple-basierte Bewertung — kein negativer Equity Value möglich, selbst bei hohen Schulden oder negativem EBIT. Die Korrektur (%) erfasst stille Reserven (z.B. unterbewertete Immobilien) bzw. stille Lasten. Optional — wenn leer, wird kein Floor angewandt.
Bilanzielles Eigenkapital aus dem letzten Jahresabschluss.
Positiver Wert = stille Reserven heben EK an (z.B. unterbewertete Immobilien). Negativer Wert = stille Lasten senken EK ab.
Optional — z.B. vermietete Immobilien, Beteiligungen, Überschuss-Liquidität. Wird zum Pragmatischen Ertragswert addiert.
Korrigierter Substanzwert
Branche
Größenklasse
Stichtag
Wachstumsbasierte Bewertung: Da Ihr EBIT aktuell negativ ist, basiert die Bewertung auf einem branchenspezifischen Umsatz-Multiplikator (Median ) statt EBIT-Multiple. Marktüblich für Wachstumsunternehmen / Startups.
Substanzorientierte Bewertung: Da Ihr EBIT aktuell negativ ist, basiert die Bewertung auf dem korrigierten Eigenkapital + nicht-betriebsnotwendigem Vermögen.
Substanzwert als Untergrenze angewandt: Das Multiple-Ergebnis lag unter dem korrigierten Eigenkapital + nicht betriebsnotwendigem Vermögen — Ihr Unternehmen hat einen höheren bilanziellen Wert als die ertragsbasierte Bewertung.
Bindender Wert
Branche
Größenklasse
Stichtag
Wichtiger Hinweis zur steuerlichen Festsetzung: Für die rechtsverbindliche steuerliche Festsetzung (Schenkungs-/Erbschaftsteuer, § 6 AStG) ist eine Bewertung durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer erforderlich. Diese Indikation ersetzt keine fachgutachterliche Begutachtung.
Enterprise-Value-Range
Vor Equity-Bridge — Marktbewertung des Operativgeschäfts. Die Range spannt sich aus der Branchen-Range, korrigiert um die Größenklasse Ihres Unternehmens; die Position innerhalb der Range folgt aus dem Werttreiber-Score.
Konservativ —
Untergrenze
Optimistisch —
Obergrenze
Was zeigt der Equity Value?
Den indikativen Marktwert des Eigenkapitals zum Bewertungsstichtag — abgeleitet aus dem normalisierten EBIT × Multiple, korrigiert um Equity-Bridge-Adjustments wie Cash, Bankschulden und nicht-betriebsnotwendiges Vermögen.
Was ist der Enterprise Value?
Der Enterprise Value (EV) ist die Marktbewertung des reinen Operativgeschäfts — vor Equity-Bridge. Er ist die zentrale Vergleichsgröße in M&A-Transaktionen und Ausgangspunkt für die Berechnung des Equity Value.
Werttreiber
So beeinflusst Ihr Profil den Unternehmenswert
Werttreiber oberhalb der Median-Linie heben den Multiplikator, Werttreiber darunter senken ihn. Die Bar zeigt die Abweichung vom Branchenmedian in Prozentpunkten.
Hinweis zu Ihrer Finance- & Controlling-Aufstellung
Die aktuelle Reife Ihres Finanzcontrollings reduziert Ihren Equity Value rechnerisch um . DAWICON ist auf den Aufbau transaktionsreifer Finance- & Controlling-Strukturen für mittelständische Unternehmen spezialisiert.
Termin zur Standortbestimmung| 01 — EBIT-Normalisierung | Drei-Jahres-Mittel |
| EBIT t0 | |
| EBIT t-1 | |
| EBIT t-2 Vorvorjahr · Gewicht 25 % | |
| = Gewichteter EBIT-Durchschnitt | |
| GF-Bereinigung kalkulatorischer Unternehmerlohn | |
| = Sondereffekte gewichtet Summe der Einzeleffekte mit Jahres-Gewicht | |
| = EBIT bereinigt normalisierter EBIT als Bewertungsgrundlage | |
| 01 — Bewertungsbasis: Umsatz | Wachstumsorientiert (negatives EBIT) |
| Umsatz aktuelles Geschäftsjahr Bewertungsgrundlage | |
| 02 — Multiple-Berechnung | Score × Größenfaktor |
| Werttreiber-Score (gewichtet) | |
| Größenfaktor | |
| Multiple Ihr Unternehmen (Min + Score × (Max-Min)) × Größenfaktor | |
| 03 — Enterprise Value & Equity Bridge | |
| × Multiple Ihr Unternehmen | |
| = Enterprise Value Ihr Unternehmen | |
| Bridge-Adjustments Netto: Cash, Schulden, Pensionen, NBV | |
| = Equity Value Ihr Unternehmen aus Multiple-Bewertung | |
| 04 — Substanzwert (Untergrenze) | EK korrigiert + NBV |
| Eigenkapital bilanziell | |
| EK-Korrektur stille Reserven/Lasten | |
| Korrigiertes Eigenkapital | |
| + Nicht-betriebsnotwendiges Vermögen | |
| = Substanzwert bindende Untergrenze | |
| → Finaler Unternehmenswert höhere von Multiple-Bewertung & Substanzwert |
Herleitung — § 11 BewG-Stufen 1 bis 4
Stufenweise Bewertung im Detail
Bindender Wert nach § 11 BewG: Stufe 1 (Verkaufsfall) vorrangig, sonst niedrigerer der Stufen 2 (Pragmatisch) und 3 (Vereinfachtes Verfahren), mindestens jedoch Stufe 4 (Substanzwert).
Bei einem Verkauf binnen 12 Monaten unter fremden Dritten bindet dieser Wert vorrangig — Stufen 2, 3 und 4 sind dann nicht anwendbar.
Kein Verkauf von Anteilen in den vorherigen 12 Monaten.
Stufe 1 bindet nur, wenn ein zeitnaher Verkauf unter fremden Dritten vorliegt (§ 11 Abs. 2 Satz 1 BewG). Da dies nicht der Fall ist, kommt die Stufenhierarchie 2 → 3 → 4 zur Anwendung.
Profil: · EK-Quote
Kapitalkosten (WACC)
Free Cash Flow (3 Planjahre)
| t+1 | t+2 | t+3 | |
|---|---|---|---|
| EBIT | |||
| − Steuer (s = %) | → NOPAT | ||
| + AfA | |||
| − CAPEX | |||
| − ΔWC | |||
| = FCF | |||
| PV (abgezinst) | |||
Terminal Value & Entity Value
Equity-Bridge (Stufe-2-Wert)
DCF-light auf Basis 3-Jahres-Plan-EBIT mit Free-Cash-Flow-Bridge (NOPAT + AfA − CAPEX − ΔWC). WACC nach Hamada-Relevering aus typisierter Ziel-Kapitalstruktur. Equity-Bridge gemäß IDW S1: Entity Value − Net Debt − Pensionen + NBV = Equity Value.
Faktor 13,75 ist gesetzlich fixiert (§ 203 BewG, seit Erbschaftsteuerreform). Jahresertrag = arithmetisches Mittel der bereinigten Jahresüberschüsse der letzten 3 Wirtschaftsjahre nach §§ 201, 202 BewG.
Untergrenze nach § 11 Abs. 2 Satz 3 BewG: Liegt der Wert aus Stufe 2 oder 3 unter dem Substanzwert, bindet der Substanzwert als Mindestwert.
| Bezeichnung | Year | Vorzeichen | Betrag |
|---|---|---|---|
Vertiefung & Nächste Schritte
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Disclaimer
Methodische Hinweise
Verwendete Branchen-Multiples: Stand Q2/2026 (DUB-KMU-Marktdaten, quartalsweise aktualisiert).
Charakter der Indikation
Diese Bewertung ist eine indikative Schätzung auf Basis der eingegebenen Finanzkennzahlen, qualitativen Profilangaben und branchenspezifischen Multiplikator-Datenbanken. Sie dient ausschließlich Orientierungszwecken und ersetzt keine fachliche Bewertung durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, einen Steuerberater oder einen M&A-Berater.
Steuerliche Bewertung
Bei steuerlichem Anlass (Schenkung-, Erbschaft-, Wegzugsbesteuerung) folgt die Bewertung der Stufenhierarchie nach § 11 BewG: Stufe 1 (zeitnaher Verkauf) > Stufe 2 (pragmatisches IDW S1-nahes Verfahren) > Stufe 3 (vereinfachtes Ertragswertverfahren §§ 199 ff. BewG) > Stufe 4 (Substanzwert). Für die rechtsverbindliche Festsetzung ist eine Bewertung durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer erforderlich.
Haftungsausschluss & Vertraulichkeit
DAWICON GmbH WPG übernimmt keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Eignung dieser indikativen Bewertung. Eine Haftung für direkte oder indirekte Schäden aus der Verwendung dieser Schätzung ist ausgeschlossen — soweit gesetzlich zulässig. Verarbeitete Daten werden ohne personenbezogene Identifikationsmerkmale (kein Login, keine Klarnamen) gespeichert und ausschließlich zur Verbesserung der Methodik verwendet — keine Weitergabe an Dritte.
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So berechnet der Rechner Ihren Unternehmenswert
Der Rechner unterscheidet nach dem Zweck der Unternehmensbewertung. Ein Unternehmensverkauf oder Nachfolge hat einen anderen Zweck als eine steuerliche Bewertung. Die ersten beiden Bewertungsziele liegt einem Multiplikatorverfahren auf Basis der DUB-KMU- und FINANCE-Multiples zu Grunde. Bewertet wird Ihr bereinigtes EBIT, also das operative Ergebnis ohne einmalige Sondereffekte und nach Abzug eines kalkulatorischen Unternehmerlohns. Den passenden Multiple bestimmt Ihre Branche.
Fünf Werttreiber passen das Ergebnis an Ihr Unternehmen an: die Abhängigkeit vom Inhaber, die Konzentration auf einzelne Kunden, die Planbarkeit der Umsätze, die Professionalität von Finance & Controlling und die Entwicklung der letzten Jahre. Am Ende übersetzt die Equity-Bridge den Unternehmenswert in den Wert, der beim Eigentümer ankommt. Vermögenswerte wie nicht betriebsnotwendiges Vermögen erhöhen ihn, Finanzverbindlichkeiten mindern ihn.
Im Verlustfall wird ein Umsatzmultiplikator herangezogen. Hierbei ist jedoch die Aussage stark eingeschränkt.
Vier Verfahren, vier Blickwinkel auf den Unternehmenswert
Je nach Anlass zeigt der Rechner bis zu vier Werte nebeneinander:
- Marktwert (Multiples): bereinigtes EBIT mal Branchen-Multiple. So schaut der Markt auf Ihr Unternehmen.
- Pragmatischer Ertragswert (anlehnend an IDW S1): kapitalisierte künftige Erträge auf Basis Ihres Plan-EBIT.
- Vereinfachtes Ertragswertverfahren (§ 199 BewG): die Sicht des Finanzamts bei Schenkung und Erbschaft.
- Substanzwert: das korrigierte Eigenkapital als Untergrenze der Bewertung.
Kein einzelnes Verfahren liefert „den“ Unternehmenswert. Erst der Vergleich zeigt die realistische Bandbreite.
Unternehmenswert berechnen mit der Faustformel
Die gängige Faustformel lautet: Unternehmenswert = bereinigtes EBIT × Branchen-Multiple, abzüglich Nettofinanzverbindlichkeiten. Wie hoch der Multiple ausfällt, hängt von Branche, Größe und Risikoprofil ab.
Für eine erste Orientierung taugt die Formel. Als alleinige Grundlage reicht sie selten, denn zwei Unternehmen mit identischem EBIT können sehr unterschiedlich viel wert sein. Es kommt darauf an, wie stark das Geschäft am Inhaber hängt, wie breit die Kundenbasis ist und wie belastbar die Zahlen sind. Genau diese Faktoren fragt der Rechner ab und passt den Multiple entsprechend an.
So läuft die Berechnung ab
Sie beantworten 15 Fragen in vier Blöcken: Unternehmen, Wirtschaftlichkeit, Werttreiber und Kapitalstruktur. Der Unternehmenswert baut sich live auf, sobald Branche, Umsatz und EBIT eingegeben sind. Das Ergebnis sehen Sie direkt am Bildschirm, ohne Anmeldung.
Als Grundlage reichen der letzte Jahresabschluss oder die aktuelle BWA. Den ausführlichen Bewertungsbericht als PDF senden wir Ihnen auf Wunsch per E-Mail zu.
Wie verkaufsbereit ist Ihre Finanzorganisation? Finance-Reifegrad-Check
Häufige Fragen zur Unternehmensbewertung mit dem Rechner
Mit der Faustformel: bereinigtes EBIT × Branchen-Multiple, abzüglich Nettofinanzverbindlichkeiten. Für ein belastbares Bild gehören der Ertragswert und der Substanzwert als Untergrenze daneben. Der Rechner zeigt alle Werte im Vergleich.
Nichts. Der Rechner ist kostenlos und das Ergebnis erscheint live am Bildschirm. Ihre E-Mail-Adresse brauchen Sie nur, wenn Sie den ausführlichen Bewertungsbericht als PDF anfordern.
Der letzte Jahresabschluss oder die aktuelle BWA reichen aus. Gefragt sind Umsatz, EBIT, die Jahresüberschüsse der letzten drei Jahre und das bilanzielle Eigenkapital. Für eine steuerliche Bewertung brauchen Sie zudem die letzten drei Jahresergebnisse und ggf. eine Planungsrechnung für drei Jahre.
Es ist eine indikative Bandbreite, kein Gutachten. Es gibt lediglich den Hinweis auf einen Wert, der aber von Unternehmen zu Unternehmen im tatsächlichen Prozess abweichen kann.
Für steuerliche Anlässe oder gerichtsfeste Bewertungen braucht es ein Gutachten nach IDW S1.
Für die unternehmerische Standortbestimmung, als Wertindikation vor Verkauf oder Beteiligung und zur ersten Orientierung bei steuerlichen Anlässen wie Mitarbeiterbeteiligung, Schenkung, Erbschaft oder Wegzug.
Das Ergebnis sehen Sie ohne Anmeldung. Ihre E-Mail-Adresse geben Sie nur an, wenn Sie den Bewertungsbericht anfordern; der Versand läuft über einen sicheren Download-Link.